Veranstaltungen 2011
Auch in diesem Jahr bieten wir Ihnen eine Vielzahl von Veranstaltungen an, die wir in Zusammenarbeit mit unseren Kooperationspartnern durchführen.Eine Übersicht der Veranstaltungen der zweite Jahreshälfte können Sie unter diesem Link herunterladen.
Wir möchten Sie auf folgende Veranstaltungen aufmerksam machen:
Vom 5. bis 6. Februar 2011 findet die Tagung "Mose und der Auszug aus Ägypten. Archäologie und Theologie im ersten Testament " an der Evangelischen Akademie Bad Boll mit Herrn Professor Vieweger statt. Der Förderverein für das Deutsche Evangelische Institut e.V. ist Kooperationspartner und wird auf der Tagung präsent sein. Alle weiteren Informationen zum Programm und zur Anmeldung finden Sie auf der Seite der Ev. Akademie oder auf dem Flyer, den Sie hier herunterladen können.
Wir freuen uns, den einen oder anderen von Ihnen in Bad Boll persönlich zu treffen!
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März 2011
Sonntag, 27.3.2011 bis Mittwoch, 13.4.2011, Jordanien
Ausgrabungsreise zum Tall Zirā’a 2011
Auf dem TallDie Thomas-Morus-Akademie lädt Sie herzlich ein, unter fachkundiger archäologischer Leitung von Dr. Jutta Häser, Amman, sowie Prof. Dieter Vieweger, Wuppertal/ Jerusalem, an der Ausgrabungskampagne 2011 auf dem Tall Zirā’a teilzunehmen und Ihr archäologisches Wissen, Ihre Kenntnisse und Fertigkeiten zu erweitern.
Den Flyer mit allen Informationen finden Sie hier.
Für Fragen und zur Anmeldung wenden Sie sich bitte an: Thomas-Morus-Akademie Bensberg, Overather Straße 51, 51429 Bergisch Gladbach, Telefon 0 22 04 - 40 84 72, akademie@tma-bensberg.de, www.tma-bensberg.de
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April 2011
Donnerstag, 14. April, 2011 um 19 Uhr
Vortrag von Professor Dr. Günther Schauerte, Stellvertretender Generaldirektor der Staatlichen Museen zu Berlin/SPK, und Dr. Claudia Bührig, Deutsches Archäologisches Institut zum Thema:
"1000 Mauern und 1 Stadt - Siedlungsentwicklung in Gadara/Umm Qais von der Antike bis heute“
Ort: Theodor-Wiegand- Saal im Pergamonmuseum Berlin, Am Kupfergraben 5, 10117 Berlin.
Die antike Stadt Gadara mit der modernen Ortschaft Umm Qais befindet sich im Nordwesten des heutigen Jordanien, an der Grenze zu Syrien und Israel. Diese Vortragsveranstaltung ist eine Kooperationsveranstaltung mit dem Förderverein für das Deutsche Evangelische Institut.
Am Rande der Hochebene Arḍ al-Alā, die östlich an das Jordantal angrenzt, liegt der befestigte hellenistische Siedlungskern von Gadara. Auf dem höchsten Punkt, hob sich Gadara deutlich von älteren Siedlungen in den umgebenden Tälern, wie z. B. der in Sichtweite gelegene Tall Zirā’a im Wādī al-Arab, ab. Erst ein Erdbeben in der Mitte des 8. Jhs. unterbrach die Siedlungskontinuität in Gadara.
Die Untersuchungen "Zur urbanistischen und kulturhistorischen Entwicklung der antiken Stadt Gadara, dem modernen Umm Qais“ werden seit 2002 in einem Kooperationsprojekt der Orient-Abteilung des Deutschen Archäologischen Instituts (DAI) und der Staatlichen Museen zu Berlin (SMB), unter der Leitung von Dr. Claudia Bührig (DAI) und Prof. Dr. Günther Schauerte (SMB) durchgeführt. Das DAI forscht seit 1987 in der antiken Stadt Gadara, in den Jahren 1987 bis 2000 unter der Leitung von Adolf Hoffmann, und erweiterte damit die bereits in den 1970 Jahren unter der Leitung von Ute Wagner Lux vom Deutschen Evangelischen Institut für Altertumskunde des Heiligen Landes (DEI) begonnen Forschungen am Ort.
Der Fokus der neuesten Untersuchungen liegt heute auf der Erforschung innerstädtischer Raumbeziehungen wie auch solchen zwischen Stadt und Umfeld. Letzteren wird aktuell mittels eines Surveys im umliegenden Bergland von Gadara vom DAI/SMB in einer Kooperation mit dem Archäologischen Institut der Universität Hamburg nachgegangen. Die Forschungsschwerpunkte des Deutschen Evangelischen Instituts haben sich aus der Stadt Gadara heraus verlagert. Das aktuelle „Gadara-Region-Projekt“ vom DEI und dem Biblisch-Archäologischen Institut, Wuppertal (BAI) unter der Leitung von Dieter Vieweger und Jutta Häser erforscht im Gadarener Umland den Tall Zirā’a im Wādī al-Arab, wo einer der Siedlungsschwerpunkte der Region ab der Bronze- bis zur Eisenzeit zu verorten ist. In dem Zusammenspiel beider Projekte wird es zukünftig möglich sein, detaillierte Informationen über die Siedlungsentwicklung im Nordwesten des heutigen Jordaniens von der Bronzezeit bis in die frühislamische Zeit zu erlangen.
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Mai 2011
Mittwoch, 4. Mai – Freitag, 5. Mai 2011, Evangelische Akademie Bad-Boll
Seminar: Lehr- und Lerntraditionen in Judentum, Christentum, Islam
Welche Lehr- und Lerntraditionen der verschiedenen Religionen können für den aktuellen interreligiösen Dialog am besten fruchtbar gemacht werden? Fachleute aus Pädagogik und Geschichtswissenschaft erläutern die Schätze der drei Kulturen. Lehrkräfte, alle an Bildung und an interreligiösem Gespräch Interessierte profitieren praktisch und theoretisch von diesem einmaligen Angebot.
Nähere Informationen und Anmeldung unter: www.ev-akademie-boll.de
Samstag, 7.5.2011 – Sonntag, 8.5.2011, Bad-Boll
Am See GenezarethInternationale Tagung „Galiläa - Neueste archäologische Entdeckungen am See Genezareth“
Zerklüftete Berge, schroffe Täler und ein manchmal stürmischer See - die ideale Landschaft, um sich als Freiheitskämpfer vor den Römern zu verstecken. Juden und frühe Christen wollten ihrem Glauben entsprechend leben und haben in der Heimat Jesu Zuflucht gesucht. Dort wurden seit jeher bedeutende Baumwerke erstellt, die neuerdings entdeckt werden.
Nähere Informationen und Anmeldung unter: www.ev-akademie-boll.de
Freitag, 20.5.2011, 19 Uhr, Berlin
Bet MidrasVortrag: „ Wo liegt der Prophet Sacharja begraben? Bemerkungen zur neuen Kirchengrabung von Beth Midras“
Veranstaltung des Fördervereins für das DEI mit Prof. Dr. C. Markschies
Ort: Besucherzentrum des Auswärtigen Amtes, Werderscher Markt 1, 10117 Berlin.
Der Eintritt ist frei; um eine Spende wird gebeten.
Samstag, 21.5.2011, 11.00 Uhr, Berlin, Vorderasiatisches Museum
Führung: „Neues zum Weißen Wüstenpalast Qasr al-Mschatta“
Mschatta-Fassade, (c) R. Spekking - Wikimedia Commons /CC-BY-SA-3.0&GFDLVeranstaltung des Fördervereins für das DEI mit Prof. Johannes Cramer (TU Berlin)
Prof. Cramer leitet das Projekt Restaurierung des Wüstenschlosses Mschatta Ort in Jordanien. Das Wüstenschloss in Jordanien gehört zu den größten Schätzen islamischer Kunst. Das Zeitalter der Antike ist vorüber, als im Jahr 743/744 nicht weit von der heutigen Hauptstadt Jordaniens das Wüstenschloss von Mschatta errichtet wird. Seine überreich geschmückte Fassade von 35m Länge gelangt als Geschenk des Sultans Abdulhamid II. an Kaiser Wilhelm II. nach Berlin. In ihren figürlichen Motiven schlägt sie eine Brücke zwischen der Spätantike und dem frühen Islam.
Für weitere Details beachten Sie bitte die Homepage des Fördervereins: www.foerderverein-dei.de oder schreiben Sie uns unter foerdervereinDEI@gmx.de.
Samstag 21.5.2011 15.00 Uhr Berlin,
Mitgliederversammlung des Fördervereins für das DEI
Für weitere Details beachten Sie bitte die Homepage des Fördervereins: www.foerderverein-dei.de oder schreiben Sie uns unter foerdervereinDEI@gmx.de.
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Juni 2011
Mittwoch 1.6.2011, 17 Uhr, Jerusalem
Festakt anlässlich der Grundsteinöffnung der Erlöserkirche
im Beisein des Ministerpräsidenten des Landes Brandenburg, Matthias Platzeck, der Wissenschafts- und Kulturministerin des Landes Brandenburg, Professor Dr.-Ing. Dr. Sabine Kunst und Professor Dr. Hans-Joachim Gehrke, Präsident des DAI a.D. Die Grundsteinöffnung ist Bestandteil des mehrjährigen Evaluationsprojektes zur Zugänglichkeit der vom DEI zwischen 1970 und 1974 verantworteten Sicherungsgrabung unter der Erlöserkirche in Jerusalem.
Aus diesem Anlass werden am 1. Juni nach der Veranstaltung Führungen für die Gäste durch die Grabung angeboten. Der Eintritt ist frei; um Spenden wird gebeten.
Montag 6.6.2011, 18 Uhr Berlin
Führung durch das Jüdische Museum
mit Frau Dr. Helga von Loewenich, Mitglied des Fördervereins für das DEI e.V. Der Eintritt ist frei; um Spenden wird gebeten. Treffpunkt: Eingang Jüdisches Museum.
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August 2011
1. - 6. August 2011
Schinkelexkursion - Potsdam und Berlin - Schinkel, Humboldt und Lenné
Humboldts Villa und Charlottenhof, das Alte Museum und die Neue Wache, der Garten als Landschaft, Nikolaikirche, Belvedere und Pomonatempel - zusammen ein Panoptikum der Bildung. Wer noch nicht weiß, beginnt zu fragen. Und mag nicht mehr aufhören zu lernen. Ein Weg, sich den Wurzeln unserer Kultur in Griechenland und Rom zu nähern. Eine Reise in die Vergangenheit und in die Gegenwart zu Fuß und mit dem Fahrrad. Gespräch mit der Vorsitzenden des Fördervereins für das DEI e.V., Gabriele Förder-Hoff, über die Aktivitäten des Fördervereins und zur Geschichte des DEI in Potsdam.
Nähere Informationen und Anmeldung unter: www.ev-akademie-boll.de
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Dezember 2011
Dienstag, 6.12.2011, 19 Uhr Potsdam
„Moderner Ausgrabungen in Jerusalem – zwischen Archäologie und Politik“
Vortragsveranstaltung mit Herrn Professor Dr. Dr. Dr. h.c. Dieter Vieweger, Wuppertal/Jerusalem/Amman im Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte, Am Neuen Markt.
Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte und der Archäologischen Gesellschaft in Berlin und Brandenburg e.V. statt. Der Eintritt ist frei; um eine Spende wird gebeten.
Samstag/Sonntag 10.+11.12.2011, Thomas-Morus-Akademie Bensberg
"Die zehn Gebote"
Tagung mit Prof. Dr. Dr. Dr. h.c. Dieter Vieweger.
Anmeldung und weitere Informationen unter: Thomas-Morus-Akademie, Bensberg, Overather Str. 51, 51429 Bergisch-Gladbach, Telefon (02204) 408472, akademie@tma-bensberg.de.
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Veranstaltungen 2010
Das gesamte Programm für 2010 können Sie hier als pdf herunterladen.
Mittwoch 10. November 2010
Prof. Dr. Hans-Joachim Gehrke, Präsident des Deutschen Archäologischen Instituts, berichtet über
„Neues aus der Arbeit des Deutschen Archäologischen Instituts“
um 18 Uhr im Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte, Kutschstall, Am Neuen Markt 9, Potsdam.
Das DAI ist die weltweit führende Einrichtung zur Erforschung versunkener und fremder Kulturen. Neben seinem Hauptsitz in Berlin unterhält es 19 feste Einrichtungen im In- und Ausland. Im Jahr 1828 gegründet, konzentrierte es seine Arbeit zunächst auf die klassischen Zivilisationen des Mittelmeergebiets, dann auch auf den Nahen Osten und agiert heute weltweit.
In jüngster Zeit erst wurden Außenstellen in Ulan Bator/Mongolei und in Peking/China eröffnet.
Herzstück der Forschungsarbeiten des DAI sind Ausgrabungen; aktuell sind es rund 100 in 36 Ländern. Dabei arbeitet das DAI nicht nur klassisch mit Spitzhacke und Spaten, sondern auch mit Hilfe modernster Technologien wie DNA-Analysen, Airborne-Laserscanning oder Georadar.
Der Vortrag gibt einen Einblick in die aktuellen Projekte und stellt die Arbeitsergebnisse des letzten Jahres vor. Sie reichen von der neu begonnenen Erforschung der sabäischen Kultur in Äthiopien über den Fundplatz Kamiltepe in der Mil-Steppe (Aserbaidschan), wo die frühesten Besiedlungsreste im Südkaukasus aus dem 6. Jahrtausend v.Chr. ergraben werden, bis hin zu spektakulären Goldfunden in einem Gräberfeld in Kambodscha oder dem bronzenen Pferdekopf aus Waldgirmes in Hessen, der vermutlich zu einer lebensgroßen Reiterfigur des Augustus gehörte.
Anschließend gibt es einen Empfang.
Der Eintritt ist frei. Um eine Spende zugunsten des Fördervereins für das DEI e.V. wird herzlich gebeten.
Dies ist eine Veranstaltung des Fördervereins für das Deutsche Evangelische Institut für Altertumswissenschaft des Heiligen Landes, zugleich Forschungsstelle des Deutschen Archäologischen Instituts (DEIA) e.V. und des Deutschen Archäologischen Instituts (DAI) in Kooperation mit dem HBPG.
Anmeldungen und Informationen über den Förderverein für das DEI, Gerkrathstraße 13, 14129 Berlin, E-Mail: foerdervereindei@gmx.de, Tel: 0160 966 475 92 bzw. über die Pressestelle des DAI, E-Mail: presse@dainst.de
Besuchertelefon HBPG: 0331 620 85 50
Donnerstag 25. März bis Freitag 9. April 2010
Archäologie praktisch. Ausgrabungsreise zum Tall Zirā´a nach Jordanien – eine Reiseangebot, das sich in Kooperation mit dem Förderverein für das DEI ausdrücklich auch an alle Mitglieder und Freunde des Fördervereins für das DEI richtet
Auf dem Tall bei der ArbeitDie Reise bietet die einmalige Möglichkeit, aktiv an der siebten Ausgrabungskampagne unter Leitung des Direktors des DEI, Herrn Professor Dr. Dr. Dr. h.c. Dieter Vieweger, sowie der Projektleiterin, Frau Dr. Jutta Häser, auf dem Tall Zirā´a, teilzunehmen und archäologisches Wissen, Kenntnisse und Fertigkeiten zu erweitern. Eingeschlossen sind Fachvorträge ebenso wie Ausflüge nach Yerash und Ajloun, Gadara und Pella. Den Abschluss der Reise krönen ein Abstecher in die Wüstenlandschaft des Wadi Rum und der Besuch der Nabatäerstadt Petra (UNESCO-Weltkulturerbe).
Anmeldung, Programm und weitere Informationen: Thomas-Morus-Akademie Bensberg, Overatherstraße 51, 51429 Bergisch Gladbach, Telefon 0 22 04 - 40 84 72; Telefax 0 22 04 - 40 84 20; E-Mail akademie@tma-bensberg.de
Samstag 23. Januar bis Sonntag 24. Januar 2010
Akademietagung: „Wem gehört Jerusalem? Eine aktuelle Frage im Spiegel der Jahrhunderte“. Eine Tagung der Thomas-Morus-Akademie Bensberg in Zusammenarbeit mit dem Biblisch-Archäologischen Institut der Kirchlichen Hochschule Wuppertal sowie dem Förderverein für das DEI
Im Spiegel aktueller bibelarchäologischer Forschungen richtet die Tagung den Blick auf die Frage „Wem gehört Jerusalem?“. Denn: Um diese Frage schwelt ein Konflikt – nicht erst seit 60 Jahren. Der Streit um Jerusalem, um die Heilige Stadt von Juden, Christen und Moslems ist untrennbar mit politischen und religiösen Interessen verknüpft. An ihr bestimmen sich Besitz- und Machtverhältnisse. Was hat sich im Laufe des Zusammenlebens der drei monotheistischen Religionen hier ereignet? Was begründet die besonderen Bezüge zu dieser Stadt? Sind die Konflikte um diese Stadt lösbar? – Fragen, denen der Direktor des DEI, Herr Professor Dr. Dr. Dr. h.c. Dieter Vieweger, im Rahmen dieser Tagung in Bensberg bei Köln nachgehen wird. Die Veranstaltung ist offen für alle Interessierten und richtet sich besonders an Mitglieder und Freunde des Fördervereins für das DEI.
Weitere Informationen, Programm und Anmeldung: Thomas-Morus-Akademie Bensberg, Overatherstraße 51, 51429 Bergisch Gladbach; Telefon 0 22 04 - 40 84 72; Telefax 0 22 04 - 40 84 20; E-Mail akademie@tma-bensberg.de
Mittwoch, 13. Januar 2010
Vortragsveranstaltung in der Landesvertretung Brandenburg mit Professor Dr. Dr. Dr. h.c. Dieter Vieweger: Wem gehört Jerusalem?
Mit Grußworten der Gründungsmitglieder des Fördervereins, Staatsekretär Dr. Gerd Harms, Bevollmächtigter des Landes Brandenburg beim Bund und für Europaangelegenheiten und Seine Königliche Hoheit Prinz Georg Friedrich von Preußen. Musikalische Umrahmung: Musiker des Preußischen Kammerorchesters unter Leitung von Aiko Ogat. Anschließend Empfang.
Diese Veranstaltung ist eine gemeinsame Benefizveranstaltung der Vertretung des Landes Brandenburg beim Bund, des DEI und des Vereins zur Förderung des DEI für das Projekt„Museale und touristische Erschließung der Altgrabung unter der Erlöserkirche in Jerusalem“. Hier haben im Frühjahr 2009 mit Unterstützung des Landes Brandenburg Studierende der Fachhochschule Potsdam, unter Leitung der FH Potsdam und des DEI ein Konzept für die Begehbarkeit, Erschließung und museale Aufbereitung einer archäologisch international bedeutenden Altgrabung des DEI aus den 70er Jahren erarbeitet. Die Erlöserkirche in Jerusalem wurde Ende des 19. Jahrhunderts vom Evangelisch-Kirchlichen Hilfsverein, Potsdam, der u.a. auch die Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche in Berlin gebaut hat, errichtet und finanziert und 1898 unter Beteiligung des Deutschen Kaisers eingeweiht.
Anmeldung und Informationen: Bei Interesse informieren Sie sich bitte auf unserer Homepage www.foerderverein-dei.de oder senden Sie eine Nachricht an: foerdervereinDEI@gmx.de oder an Förderverein für das DEI, Gerkrathstr. 13, 14129 Berlin. Die Einladung zur Veranstaltung wird Ihnen dann durch die Landesvertretung Brandenburg rechtzeitig zugeschickt.
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2009
Freitag 27. – Sonntag, 29. November 2009
Bibel und Archäologie – Jerusalem. Eine Kirche ohne Archäologie steht auf tönernden Füßen. Eine Tagung der Evangelischen Akademie Bad-Boll in Verbindung mit dem Biblisch-Archäologischen Institut der Kirchlichen Hochschule Wuppertal und dem Förderverein für das DEI
Vorträge u.a. von Prof. Dr. Israel Finkelstein, Prof. Dr. Othmar Kehl, Prof. Dr. Dr. Dr. h.c. Dieter Vieweger und Prof. Dr. Hanswulf Bloedhorn. Gemeinsamer Abendempfang mit dem Förderverein für das DEI, Gabriele Förder-Hoff (Vorsitzende).
Anmeldung und weitere Informationen zu dieser und weiterer Veranstaltungen der Evangelischen Akademie Bad-Boll im Bereich des Schwerpunktes Biblische Archäologie bei Studienleiter Dr. Thilo Fitzner, thilo.fitzner@ev-akademie bad-boll.de oder unter www.ev-akademie-boll.de.
Montag, 23. November – Freitag 27. November 2009
Studienwoche der Kirchlichen Hochschule Wuppertal. „Bibel, Spaten und Geschichte. Über Chancen und Grenzen der Biblischen Archäologie“.
Die Veranstaltung beleuchtet die Bedeutung der Biblischen Archäologie aus verschiedenen Blickwinkeln der Theologie sowie der übrigen Geisteswissenschaften. Am Vormittag werden je zwei Vorlesungen am Nachmittag jeweils zwei Übungen zum Thema angeboten.
Aus dem Programm:
Montag: Dieter Vieweger (DEI Jerusalem/Amman), Geschichte der Biblischen Archäologie. Was macht sie aus? Johannes von Lüpke (KiHo Wuppertal), Allein die Schrift? – Inwiefern die Dogmatik die Erkenntnisse der Realien braucht.
Dienstag: Dietrich-Alex Koch (Uni Münster), Lebenswelt des frühen Christentums im Römischen Reich. Dietrich Fricke (Rietberg), Biblische Archäologie als Chance für den Gemeindeaufbau – Das Bibeldorf in Rietberg
Mittwoch: Henning Wrogemann (KiHo Wuppertal), Trialog der Religionen und Archäologie. NN., Archäologie und Politik.
Donnerstag: Siegfried Kreuzer (KiHo Wuppertal), Leistungen der Biblischen Archäologie für die Erforschung der Geschichte Israels. Martin Karrer (KiHo Wuppertal), Archäologische Funde und unsere Kenntnis Jesu und des ersten Christentums.
Freitag: Israel Finkelstein (Uni Tel Aviv), David aus archäologischer Sicht.
Die Veranstaltung kann sowohl ganz oder auch nur punktuell besucht werden. Die Studienwoche ist eine offene Veranstaltung. Sie richtet sich sowohl an Studierende als auch an interessierte Laien.
Anmeldungen und nähere InformationenKirchliche Hochschule Wuppertal/Bethel, Arbeitsbereich Wuppertal, Missionsstraße 9b, D-42285 Wuppertal, Telefon: 0202 / 28 20-100, Fax: 0202 / 28 20-101, E-Mail: kiho@thzw.de

